Frequently Asked Questions


Wie viele Termine werden wir brauchen? Diejenigen, die die Gespräche produktiv für sich nutzen können, benötigen in der Regel nicht mehr als 25 Stunden, oft nur 5 oder 15 Stunden. Dadurch ergeben sich die relativ kurzen Wartezeiten. Je ambivalenter, ängstlicher und zögerlicher Sie sind, desto mehr Zeit benötigen Sie. Je vielschichtiger und eingefahrener die Problematik, desto schwieriger ist mitunter eine Veränderung. In manchen Fällen, in denen v.a. die Umsetzung des Erarbeiteten als zu große Herausforderung empfunden wurde, brachte ein stationärer Aufenthalt den entscheidenden Durchbruch, woraufhin auf dem dort Erreichten konstruktiv aufgebaut werden konnte.

Menschen mit seit der Kindheit andauernden selbstschädigenden Beziehungsmustern brauchen manchmal etwas mehr Gespräche, als Menschen mit akuten Symptomen.

 

Können Sie einen Erfolg garantieren? Das nicht, aber man kann Erfolg wahrscheinlich machen durch folgende Faktoren:

  • klare, konkrete und realistische Ziele
  • aktive Mitarbeit in und zwischen den Sitzungen:
Je aktiver Sie im Weiterdenken, Nachfragen und Experimentieren werden, desto schneller gelangen Sie an Ihr Ziel. Ihre Eigeninitiative ist entscheidend! Ein Therapie- bzw. Gesprächstagebuch kann Sie dabei unterstützen. Manchmal geht es nicht weiter, weil sich der Klient unter Druck gesetzt fühlt. Bitte sprechen  Sie ein ernstes Wörtchen mit mir, wenn Sie den Eindruck haben, ich möchte für Sie mehr, als Sie sich momentan zutrauen. Überhaupt an einem Ziel zu arbeiten, kann zunächst zu viel Druck machen. Vielleicht möchten Sie erstmal ausreichend verstanden werden?

 

Welche Werkzeuge kommen zur Anwendung? Das bestimmen letztlich Sie! Ich mache Ihnen gerne Vorschläge.

 

Wie laufen die Gespräche ab?Mich interessiert, was die letzte Stunde für Sie gebracht hat d.h. was Sie mitgenommen haben und was es bewirkt hat. Gibt es Neues, das ich für unsere Zusammenarbeit wissen sollte? Und an welchen Themen Sie heute mit mir (weiter) arbeiten wollen, werde ich Sie fragen. Ich mache Ihnen dann Vorschläge, wie wir das Thema anpacken könnten. Sie entscheiden, ob Sie sich darauf einlassen möchten.

 

Wie laufen die Gespräche nicht ab?
a) Sie erzählen und ich höre zu.
b) Der leidende Patient wartet (passiv) auf die Heilung durch den Therapeuten.
Nach meiner Erfahrung verlaufen diejenigen Gespräche erfolgreich, in denen der Redeanteil d.h. die Aktivität langfristig ausgewogen ist. Man nennt dies "Dialog".

 

Dürfen die Gespräche aufgezeichnet werden?Dies empfehle ich sogar. Sie können sich das zur Vertiefung Gesagte noch einmal anhören und brauchen sich während des Gesprächs keine Notizen zu machen.

 

Wie funktioniert das Ganze? Siehe Werkzeuge und Fallbespiele!

 

Zahlt das die Krankenkasse?Die Krankenkasse zahlt nur für Therapie. Das bedeutet, dass ich Sie gegenüber der Krankenkasse (und gegenüber dem Gutachter der Krankenkassen) als krank darstellen muss. Dazu muss ich eine Diagnose vergeben. Die gibt es bereits für das erste Gespräch, es sei denn, Sie zahlen selbst.

 

Sie können sich immer noch nicht vorstellen, wie das abläuft oder wollen wissen, wie Sie die Gespräche gut für sich nutzen können? Dann schauen Sie sich die Serie In Treatment (dt. "In Behandlung") an!